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Evangelischer Dekan „Wir
müssen Dinge auf den Punkt bringen können“ Andreas Klodt (46) war Pfarrer der Philippusgemeinde in Mainz-Bretzenheim und ist seit veilen Jahren Mitglied im Dekanatssynodalvorstand. Der in Mainz-Bischofsheim geborene Klodt hat in Bielefeld-Bethel, Zürich, Marburg, Bonn und Heidelberg evangelische Theologie studiert. Sein Vikariat absolvierte er im rheinhessischen Saulheim und war anschließend im Spezialvikariat in der Evangelischen Studierendengemeinde in Heidelberg beschäftigt. Im Anschluss daran trat er seine erste Pfarrstelle in Dörsdorf-Reckenroth im Dekanat Diez an, wo er auch ordiniert wurde. Klodt ist Hörern des SWR bekannt als Autor und Sprecher zahlreicher Verkündigungssendungen. Er ist in zweiter Ehe verheiratet und hat drei Kinder. In Mainz lebt es sich entspannt „Mich begeistert die Mainzer Lebensart, die Gelassenheit“, freut sich der jugendlich wirkende Pfarrer. „Mainz lebt einfach entspannt“, fügt er lächelnd hinzu. Die Stadt sei den Religionen und Kirchen sehr gewogen, was man am guten Miteinander und dem großen Interesse an Veranstaltungen zu diesem Thema sehen könne, ist sich der Theologe sicher. Besonders ist ihm lebendige und auf Augenhöhe stattfindendeÖkumene auf Dekanatsebene und im Bereich der Gemeinden ein Anliegen. Durch seine Erfahrungen hat Klodt bereits einen tiefen Einblick in die Abläufe im Dekanat und der Stadt, dabei aber auch einen realistischen Blick auf das Mögliche behalten. Um auch weiterhin in die städtische Öffentlichkeit hineinwirken zu können, ist ihm die geplante Realisierung des Kirchenladens an der St. Johanniskirche ein Herzensanliegen. „Es soll ein Schaufenster der evangelischen Kirche in der Stadt werden – aber auch ein Ort für Kontakte“, stellt er das Projekt vor. Als kleines aber feines privates Hobby, sammelt der zukünftige Dekan theologische Bücher aus dem 17. Jahrhundert. „Zunächst, um mich an den schönen alten Büchern zu erfreuen, aber auch deshalb, um in diesen geistigen Kosmos und die theologische Vielfalt dieser Zeit einzutauchen“, erzählt er. „Da ich mir jedoch nicht die Exemplare in allerbester Qualität leisten kann, finden in meiner kleinen Bibliothek viele beschädigte Exemplare einen sicheren Bücherschrank und ein Auskommen“, berichtet er lächelnd nicht ohne Besitzerstolz. Und einen Traum hat er dann doch noch: „Gerne wäre ich dabei, wenn in Mainz eine evangelische Realschule eröffnet werden könnte“. Die
Aufgaben: Zu den weiteren Aufgaben des Dekans gehört die Einladung und Leitung von Pfarrkonferenzen. Gemeinsam mit dem Dekanatssynodalvorstand repräsentiert der Dekan die Evangelische Kirche im Dekanat. Auch der komm. Dekan Stephan Müller-Kracht trifft sich regelmäßig mit seinen rheinhessischen Amtskollegen und dem Propst für Rheinhessen, Dr. Klaus-Volker Schütz, um die Arbeit in der Propstei Rheinhessen abzustimmen. Mit rund 220.000 Kirchenmitgliedern ist Rheinhessen eine von sechs Propsteien in der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau (EKHN).
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Dekanatsbüro
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