Kinder, Jugend und Familie

Die Jugendarbeit im Evangelischen Dekanat Wöllstein begleitet junge Menschen auf ihrem Lebensweg, gibt ihnen Impulse für eine sinnvolle Freizeitgestaltung und sucht gemeinsam mit ihnen Antworten auf Fragen rund um die eigene Lebenswelt und die Beziehung zu Gott. Bei uns gestalten junge Menschen selbst ihre Belange, vertreten ihre Interessen und übernehmen Verantwortung für verschiedene Aufgaben der evangelischen Jugendverbandsarbeit.

Wir bieten an:

  • Freizeiten und kulturelle Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche
  • Grund- und Aufbaukurse für GruppenleiterInnen, FreizeitleiterInnen und andere Engagierte
  • Beratung und Unterstützung von Kirchengemeinden bei ihrer Kinder- und Jugendarbeit
  • Sicherung der finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen in den Dekanaten
  • Weitere Akzente sind: Ferienaktionen, Jugendgottesdienste, Treffpunkt Bauwagen, schulbezogene Arbeit, Beteiligung an (Jugend-)Kirchentagen, u.a.m.

Kontakt:

Sabine Göhl
Evangelische Jugend im Dekanat Wöllstein
Hauptstraße 22
55576 Badenheim
Tel.: 06701 / 3843
Fax: 06701 / 8619
E-Mail:woellstein@ev-jugend.de
Homepage: www.ev-jugend.de/woellstein

 


Sabine Göhl hat ein offenes Ohr für Kinder und Jugendliche.

 

Arbeit mit jungen Familien und PEKiP-Gruppen
 

Die Arbeit mit jungen Familien ist ein Angebot, das die Lebenssituation einer Familie nach der Geburt eines Kindes aufgreift. Angesprochen werden dabei Kirchen-nahe und Kirchen-ferne Menschen. Angeboten werden in unserem Dekanat PEKiP-Gruppen (PEKiP = Prager Eltern-Kind-Programm) für Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr. Die Intention von PEKiP ist es, Eltern zu sensibilisieren, die Bedürfnisse ihres Babies wahrzunehmen, ernst zu nehmen und adäquat darauf zu reagieren. Die Eltern werden angeleitet, den Säuglingen ihrer Entwicklung entsprechende Anregungen zu geben, sie im Gesamten, in ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung zu unterstützen. Der Kurs umfasst acht Treffen, die Teilnehmenden entrichten eine Kursgebühr.
Ergänzend dazu gibt es Abendveranstaltungen für die Mütter der PEKiP-Kinder, da sich jede Familie nach der Geburt eines Kindes (besonders nach der Geburt des ersten Kindes) in einer Umbruchsituation mit vielen Schwierigkeiten, Gefahren, aber auch Chancen befindet. In dieser Situation ist es oft hilfreich, sich mit Menschen auszutauschen, die in der gleichen Situation sind, und Tipps und Anregungen von "außen" zu bekommen.
Möglich sind auch Familiennachmittage, bei denen die Väter der PEKiP-Kinder mit einbezogen werden. Dem können dann Väterabende folgen und Vater-Kind-Gruppen (PEKiP-Gruppen oder Treffen von Vätern mit älteren Kindern zu gemeinsamen Unternehmungen).

Informationen erteilt:

erhalten Sie bei
Gemeindepädagoge Ingo Molter
Telefon. 06701-3852 oder 06701-960858

 

 


Gemeindepädadoge Ingo Molter

Gedanken zur Konfirmandenarbeit


Von Gemeindepädagoge Ingo Molter

 

Kirche lädt Jugendliche zur Konfirmandenarbeit ein, in einer Phase des hormonellen Umbruchs, mit allen bekannten Auswirkungen der Pubertät – Grenzen werden ausgetestet, die Jugendlichen wollen ihr Leben selbst bestimmen, sich nichts mehr sagen lassen…und bekommen in dieser Zeit, in der sie so sehr nach Anerkennung hungern, oft überwiegend Kritik von (verständlicherweise) genervten Eltern, Lehrern… zu hören. Die Zeit, in der der Konfirmandenunterricht stattfindet, wie auch die Tatsache, dass die Gruppe nur nach Alter, keineswegs nach Interessen oder anderen Merkmalen zusammengestellt wird (s. unten), bringt viele Probleme mit sich, aber auch eine große Chance.Gerade in dieser Zeit brauchen Jugendliche Hilfe, Grenzen, Wegweisung, Anerkennung, und im Konfirmandenunterricht können sie dies erfahren. Und:Eine Person außerhalb von Familie wird oft leichter als Autorität anerkannt, sie ist emotional nicht so verwickelt und nicht mit "Altlasten" aus einer langjährigen Beziehung behaftet.

Das Konzept der Konfirmandenarbeit:

• Es werden Lerninhalte und christliche Werte vermittelt.
• Die KonfirmandInnen lernen, dass es Regeln gibt, an die man sich halten muss, dass Regeln aber durchaus das Leben erleichtern können.
• Sie dürfen Praktika in der Gemeinde absolvieren und dadurch ehrenamtliche Gruppen, den Küsterdienst u. a. kennen lernen.
• Sie lernen, Gottesdienste in Eigenregie durchzuführen; das ist eine Möglichkeit, etwas zu leisten und auch Anerkennung dafür zu bekommen.

Möglichkeiten, außerhalb der wöchentlichen Unterrichtsstunden mit den KonfirmandInnen zu arbeiten, sind die üblichen Konfirmandentagungen und – als neue Idee – ein Konfirmandentag (ähnlich dem Kirchenvorstandstag), bei dem verschiedene Themen angeboten, und so der Inhomogenität der Konfirmandengruppen besser als im "normalen" Unterricht Rechnung getragen werden könnte.