Evangelische Kirchengemeinde Bosenheim
| Pfarrer Karl-Sack-Straße
2
|
|
|
Bosenheim
ist kommunal seit 1969 Stadtteil von Bad Kreuznach. Kirchlich dagegen
ist Bosenheim selbständig geblieben und weiterhin in der EKHN, auch
wenn Bad Kreuznach selber schon Teil der EkiRh ist. Bosenheim hat etwa
1200 Einwohner, die Hälfte davon ist evangelisch. |
Das Gemeindehaus |
|
| Aus
der Ortsgeschichte
In einer Schenkungsurkunde von 782 n. Chr. steht: „Hucbert
schenkt sein Eigen dem Kloster Lorsch.“Im
Mittelalter gehörte das Dorf dann zu den Besitztümern des Klosters
Maximin vor Trier. Bis 1437 waren die Grafen von Sponheim die Besitzer
von Bosenheim, danach die Erben aus den Häusern Wittelsbach, Veldenz
und Baden. Aus der Kirchengeschichte 1347 wird eine Kirche in Bosenheim erstmalig erwähnt. Sie war bereits Pfarrkirche und unterstand dem Mainzer Dompropst. Über Reparaturen, die im 16. und 17. Jahrhundert an der Kirche vorgenommen wurden, liegen keine weiteren Quellen vor. Durch die Pfälzer Kirchenteilung fiel die Kirche 1706 per Los an die Reformierten. 1744 wurde das verfallene Kirchenschiff abgerissen und 1745 durch einen Neubau ersetzt. Der alte gotische Chorraum mit Rippengewölbe und einem Sakramentshäuschen blieb erhalten. 1897 wurde im Kircheninneren und am Äußeren eine Renovation vorgenommen. Kurz danach, im Jahr 1898, wurden gemalte Kirchenfenster eingesetzt. 1979 fand die letzte Renovierung statt. Die reformierte Gemeinde ließ 1750 von dem Orgelbauer Wendel Schmal zu Grumbach eine Orgel mit elf Registern bauen. 1764 und 1839 wurden Reparaturen notwendig; die Stumm bzw. Landolt durchführte. Johannes Schlaad aus Waldlaubersheim baute 1865 eine neue einmanualige Orgel. Sie ist noch heute erhalten, das Werk wurde aber 1979 von den Gebr. Oberlinger restauriert. Disposition: Principal 8’
|
|
|
|
|
|
|
|
|