Evangelische Kirchengemeinde Stein-Bockenheim

 

Pfarrer
Dieter Emig
Kirchgasse 3
55599 Siefersheim
Telefon (06703-1370)
(Öffnungszeiten: Di 10 bis 12 und Do von 17 bis 19 Uhr)
Mail: pfarrei_wonsheim@t-online.de

Gemeindezentrum: Kirchstraße 11, 55599 Stein-Bockenheim

 


Herzlich Willkommen in Stein-Bockenheim, einer Weinbaugemeinde mitten in der rheinhessischen Schweiz mit 300 Einwohnern. Zu den Mitarbeiterkreisen unserer Gemeinde gehören der Kindergottesdienstkreis (Ansprechpartnerinnen M. und D. Gillmeister, Telefon 06703/10819) und der Seniorengeburtstagskreis (Ansprechpartnerin Christel Spuhler). Kindergottesdienst und Seniorenarbeit gehören zu den Schwerpunkten der Gemeindearbeit.
Die Kirchengemeinden Stein-Bockenheim, Wonsheim und Siefersheim sind pfarramtlich miteinanderr verbunden. Deshalb gelten Angebote aus den einzelnen Kirchengemeinden jeweils für die gesamte Pfarrei.
 
  Aus der Ortsgeschichte

Der freie Bauer Wambert zu „Buchenheim“ schenkte 784 Ackerland dem Kloster Lorsch, wie in einer Urkunde verzeichnet ist. Auch das Kloster Fulda und das Kloster St. Maximin bei Trier hatten hier Besitzungen. Die Wildgrafen waren entweder von 1200 oder 1515 (hier widersprechen sich die Quellen) bis 1792 die Ortsherren. Sie nahmen im 16. Jahrhundert den lutherischen Glauben an. Von 1793-1814 gehörte Stein-Bockenheim zum Kanton Wöllstein.
Bemerkenswert ist die Tatsache, dass von 1866 bis 1909 eine Casino-Gesellschaft bestand, die sich dem Lesen, Diskutieren und der Geselligkeit verschrieben hatte.

Aus der Kirchengeschichte

Stein-Bockenheim besaß zur Zeit der Reformation eine Pfarrkirche. Im 18. Jahrhundert war die Kirche baufällig. Deshalb wurde im Jahr 1723 das Kirchenschiff abgerissen und mit dem Neubau begonnen, der 1725 vollendet war. Der alte Turm blieb zunächst stehen. In den Jahren 1866 bis 1869 erfolgte auch hier ein Neubau. Ursprünglich wollte man den alten Turm nur aufstocken. Es stellte sich aber heraus, dass der Unterbau aus „kleinen Steinen und Lehm“ bestand und somit nicht geeignet war, einen Turmaufbau zu tragen. Man entschloss sich daher, auf einem zugekauften Grundstück, vier Meter von der Kirche entfernt, einen Neubau in neugotischem Stil zu errichten. Architekt war der Alzeyer Kreisbaumeister Ludwig Rhumbler, der 15 Jahre zuvor die katholische Kirche in Gau-Bickelheim entworfen hatte. Wegen fehlender Geldmittel wurde kein Verbindungsbau errichtet. Die Kirche brannte 1895 total ab. Der separat stehende Turm blieb dabei unbeschädigt. 1897 wurde mit dem Wiederaufbau der Kirche begonnen und mit einem Choranbau vollendet. Im zweiten Weltkrieg blieb die Kirche von starken Zerstörungen nicht verschont. Eine letzte Renovierung erfolgte im Jahre 2000.

 
  Orgel

1900 wurde von Karl Förster eine einmanualige Orgel mit sieben Registern erstellt.

Disposition:

Principal 8’
Salicional 8’
Dolce 8’
Octave 4’
Rohrflöte 4’
Mixtur 2 2/3’
Subbaß 16’

Diese Orgel wurde im 2. Weltkrieg zerstört. Die jetzige Orgel erbaute Oberlinger 1965.

Disposition:
I. Manual: II. Manual: Pedal:
Principal 4’
Rohrflöte 8’
Quintade 4’
Spitzoktave 2’
Mixtur 5fach
Tremulant II Cympbel 3fach
Principal 2’
Sessquialter 2fach
Koppelflöte 4’
Gedackt 8’ Oktavbaß 8’
Subbaß 16’
Koppeln: Ped. I, Ped. II, II/I.